JVA-Mitarbeiter zu Besuch im WBS-Unterricht
ZurückAm Montag, den 9. März besuchten mit Herrn Reichle und Herrn Ausserhofer zwei Mitarbeiter der JVA den WBS-Unterricht der Klasse 9b.
Sie berichteten ausführlich über ihren Alltag im Gefängnis und den Alltag der Insassen. Durch ein Video verschafften sie der Klasse einen Einblick, wie es hinter den Gefängnismauern aussieht. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Dienstbereiche in einer JVA vorgestellt.
Die Ausbildung im Vollzugsdienst ist sehr abwechslungsreich: Es wurde berichtet, welche persönlichen Voraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen sollte und welche Inhalte man während der Ausbildung vermittelt bekommt.
Sehr spannend waren auch die Erläuterungen, wie die Insassen versuchen, die Regeln zu brechen, wenn es darum geht, Dinge ins Gefängnis zu schmuggeln.
Ein Beispiel, das uns besonders schockiert hat war, dass einmal ein Mini-Handy in einer toten Taube versteckt wurde. Diese tote Taube wurde über die Gefängnismauern in den Innenhof geworfen. Das Mini-Handy wurde allerdings entdeckt ...
Bild: Bei der Haftraumkontrolle
Außerdem haben sie berichtet, was alles berücksichtigt werden muss, wenn ein Insasse zum Arzt muss:
Aus Sicherheitsgründen werden ihm Fußfesseln und Handschellen angelegt. Es gibt auch spezielle Handschellen, wenn Insassen zum Röntgen müssen. Eine Auswahl an unterschiedlichen Handschellen hatten die zwei JVA-Mitarbeiter als Anschauungsgegenstände dabei.
Insassen können im Gefängnis auch einer Arbeit nachgehen. Hierfür erhalten sie etwas Geld, für das sie sich Tabak oder andere Dinge kaufen können.
Gegen Ende haben sie uns noch über das neue Gefängnis an der Neckarburg berichtet.
Der Besuch war sehr interessant und wir haben viel über das Leben und die Arbeit in einer JVA erfahren.
Bericht von Finja A. (9b)

